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Für Psychotherapeut:innen

Umsatzsteigerung durch Tepavi - Die apoBank im Interview

Umsatzsteigerung durch Tepavi - Die apoBank im Interview

In unserem Interview werfen wir einen Blick hinter die Kulissen der Deutschen Apotheker- und Ärztebank (apoBank) und sprechen mit ihren Expertinnen über die finanziellen Herausforderungen und Lösungen für Psychotherapeut:innen und andere Heilberufler:innen. Ziel dieses Gesprächs ist es, wertvolle Einblicke und Informationen zu teilen – unabhängig und ohne werblichen Charakter.

Die apoBank ist seit über 120 Jahren auf die Finanzbedürfnisse von Ärzt:innen, Apotheker:innen, Zahnmediziner:innen und Psychotherapeut:innen spezialisiert. Sie begleitet Heilberufler:innen auf ihrem gesamten beruflichen Weg – von der Praxisgründung oder -übernahme bis hin zur langfristigen Vermögensplanung. Rund jede zweite Praxis- und Apothekengründung in Deutschland wird von der apoBank finanziell unterstützt, was ihre besondere Expertise in diesem Bereich unterstreicht.

Durch diese Spezialisierung kann die apoBank individuelle und passgenaue Lösungen entwickeln, die Orientierung und Sicherheit in finanziellen Entscheidungen bieten. Gerade in Zeiten steigender bürokratischer Anforderungen, wirtschaftlicher Unsicherheiten und der digitalen Transformation ist es entscheidend, einen erfahrenen Partner an der Seite zu haben – auch weit über die Gründungsphase hinaus. Mit ihrer langjährigen Erfahrung und Marktkompetenz unterstützt die apoBank Heilberufler:innen dabei, wirtschaftlich stabil zu bleiben und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren: die Betreuung ihrer Patient:innen.

Für den Standort Berlin-Brandenburg stehen uns in diesem Interview Lisa Siewert, Private Banking Beraterin, und Claudia Trebess, Leiterin Finanzierungsspezialisten, Rede und Antwort.

Mit ihrer langjährigen Erfahrung in der Finanzberatung für Heilberufler:innen bringen Lisa Siewert und Claudia Trebess wertvolle Einblicke in dieses Interview ein. Lisa Siewert ist seit über zehn Jahren bei der apoBank tätig und hat sich durch verschiedene Weiterbildungen auf die Finanzberatung für Heilberufler:innen spezialisiert. Als Private Banking Beraterin betreut sie ihre Kund:innen in den Bereichen Finanzierung, Vermögensaufbau und Vorsorge – eine Aufgabe, die sie mit Leidenschaft ausfüllt. Claudia Trebess bringt 23 Jahre Erfahrung im Bankwesen mit und vertieft ihr Wissen kontinuierlich, um den sich wandelnden Anforderungen des Gesundheitsmarktes gerecht zu werden. Ihr Schwerpunkt liegt auf flexiblen Vermögenskonzepten und maßgeschneiderten Finanzierungslösungen, die Heilberufler:innen wirtschaftliche Unabhängigkeit ermöglichen.

Claudia Trebess Claudia Trebess

Welchen Schwerpunkt im Finanzwesen hat die apoBank und wie zeichnet sich dies für Interessierte aus?

Für die apoBank sind Ärzt:innen nicht einfach nur Ärzt:innen, sondern Orthopäd:innen, Gynäkolog:innen oder eben Psychotherapeut:innen. Mit einem speziell für die Heilberufler:innen entwickelten Beratungsprogramm sind wir in der Lage, die Investitionen und Umsätze in einer psychotherapeutischen Praxis durchzuspielen. Es ist z. B. möglich, auszurechnen, welche Gesamteinnahmen nötig sind, um die Vorstellungen des/der Psychotherapeut:in von privater Lebenshaltung realisieren zu können. Zu den Schwerpunkten der apoBank-Dienstleistungen gehören vor allem:

  • Finanzdienstleistungen für Heilberufe: Spezialisiert auf individuelle Finanzlösungen für Mediziner:innen, Zahnmediziner:innen, Apotheker:innen und Psychotherapeut:innen.
  • Beratung für Praxisgründung & -übernahme: Unterstützt Heilberufler:innen bei der Niederlassung oder Praxisübernahme mit speziellen Finanzierungslösungen.
  • Vermögensmanagement & Altersvorsorge: Maßgeschneiderte Konzepte für die finanzielle Absicherung und den Vermögensaufbau.
  • Berufsunabhängige Services: Bietet auch private Finanzlösungen wie Immobilienfinanzierung oder Versicherungen.

Wenn wir auf die Unterschiede zwischen den Ärzt:innen und den Psychotherapeut:innen schauen, dann sehen wir, dass Ärzt:innen in der Regel bei Praxisübernahmen höheren Investitionsbedarf in Geräte und Räumlichkeiten haben. Sie gehen auch häufiger Kooperationen ein oder entscheiden sich für größere Teams, was wiederum komplexere Finanzplanung erfordert. Während Psychotherapeut:innen sich meistens in Einzelpraxen mit geringeren Anfangsinvestitionen niederlassen. Allerdings benötigen sie im Vergleich zu Ärzt:innen oft flexiblere Finanzierungsmöglichkeiten, da die Niederlassungskosten zwar geringer sind, aber Einkommensschwankungen stärker auftreten können, da Honorare stark von Krankenkassenvergütung abhängen. Hier bieten wir individuelle Lösungen, die sowohl die Existenzgründung als auch die Liquiditätssteuerung berücksichtigen.

Welche typischen finanziellen Herausforderungen nehmen Sie bei Psychotherapeut:innen wahr?

Psychotherapeut:innen haben im Vergleich zu anderen Fachgruppen häufig zuvor eine andere berufliche Laufbahn eingeschlagen und finden darüber den Weg in die therapeutische Arbeit. Dadurch ist das Alter bei Niederlassung tendenziell etwas höher, und dementsprechend fehlen oft Berufsjahre, um finanzielle Rücklagen aufzubauen. Dafür arbeiten Psychotherapeut:innen häufig bis über das 67. Lebensjahr hinaus, also länger als der Regelrenteneintritt es vorsieht.

Es sind also vor allem drei spezifische finanzielle Herausforderungen, mit denen sich Psychotherapeut:innen im Vergleich zu anderen Heilberufler:innen konfrontiert sehen, das sind: Existenzgründung, Liquiditätsplanung und Altersvorsorge. Dabei kann es durchaus vorkommen, dass sie Schwierigkeiten bei der Kreditaufnahme außerhalb der apoBank haben, da Einkommensprognosen oft schwankend sind, insbesondere in den ersten Jahren.

Liquiditätsengpässe können durch das bestehende Honorarsystem entstehen, denn die Fixkosten für Praxisräume, Einrichtung und Software sind da, aber die Abrechnung mit Krankenkassen führt zu Zahlungsaufschüben. Einnahmeschwankungen entstehen auch durch Ausfälle von Patient:innen.

Psychotherapeut:innen sind häufig Selbständig tätig, entsprechend müssen sie - wie alle anderen Selbständigen auch - selbst für ihre Rente und Absicherung sorgen. Fehlender Arbeitgeberanteil zur Rentenversicherung bedeutet dabei höhere Eigenvorsorge, und wir beobachten, dass viele erst spät auf private Altersvorsorge setzen.

Lisa Siewert Lisa Siewert

Wie würde die Unterstützung der apoBank an einem Praxisbeispiel aussehen?



Ausgangslage

Dr. Anna M., eine approbierte Psychotherapeutin, möchte sich nach mehreren Jahren als angestellte Therapeutin in einer Klinik mit einer eigenen Praxis niederlassen. Sie entscheidet sich für eine Kassenzulassung und übernimmt eine bestehende Praxis. Trotz guter Fachkenntnisse hat sie finanzielle Unsicherheiten:

  1. Hohe Anfangsinvestitionen: Kauf einer Praxis, Mietkaution für Praxisräume, Renovierung und Ausstattung (Möbel, Software, Therapiewerkzeuge).
  2. Unsichere Liquidität in den ersten Monaten: Honorare werden erst mit Verzögerung von den Krankenkassen erstattet.
  3. Mangelnde Altersvorsorge: Als Angestellte war sie über die gesetzliche Rentenversicherung abgesichert, muss sich nun aber eigenständig absichern.

Lösungswege zusammen mit der apoBank

  1. Existenzgründungskredit & Finanzierung:
  • Ein maßgeschneiderter Kredit deckt Praxisübernahme, Renovierung und Ausstattung.
  • Flexible Tilgungsraten mit einer tilgungsfreien Startphase von 6 Monaten, um den finanziellen Druck zu senken.
  1. Liquiditätsmanagement:
  • Betriebsmittelkredit zur Überbrückung der ersten Monate, bis regelmäßige Kassenzahlungen eingehen.
  • Einrichtung eines Praxiskontos mit digitaler Umsatzprognose, um Finanzen transparent zu planen.
  1. Altersvorsorge & Absicherung:
  • Beratung zu einer privaten Rentenversicherung und steueroptimierten Sparplänen.
  • Berufsunfähigkeitsversicherung, um Einkommensausfälle abzusichern.

Ergebnis nach 2 Jahren

✅ Die Praxis ist finanziell stabil und erzielt regelmäßige Einnahmen.

✅ Durch die flexible Kreditstruktur konnte Anna M. den Start gut überbrücken.

✅ Dank frühzeitiger Altersvorsorge und Einkommensschutz fühlt sie sich finanziell abgesichert.

Fazit: Die gezielte Unterstützung der apoBank hat ihr den Übergang in die Selbstständigkeit erleichtert und langfristige finanzielle Sicherheit geschaffen.

Der Beratungsansatz der apoBank berücksichtigt immer alle Vermögensbausteine mit und hängt nicht starr an betriebswirtschaftlichen Normen. Am deutlichsten wird dies in der Niederlassungsfinanzierung, bei der es sich nicht unbedingt lohnt, nur auf möglichst schnelle Entschuldung zu achten. Hier versuchen wir bei der Finanzierung auch die künftigen Anschaffungen und die möglichst beste Altersvorsorge mitzuplanen.

Was genau umgesetzt wird, entscheiden immer unsere Kundinnen und Kunden. Die Erkenntnis erarbeiten wir in der Beratung. Gleichzeitig schauen wir darauf, wie Summen sinnvoll verteilt werden. Teilweise bestehen bereist Altersvorsorgen, die ergänzt werden können, vielleicht stehen aber auch ganz andere Wünsche im Vordergrund. Auf jeden Fall geben wir den Einblick in die Optionen, so dass eine fundierte Entscheidung getroffen werden kann.

Welche finanziellen Vorteile sehen Sie für Psychotherapeut:innen in der Nutzung von Tepavi?

Das Kostenerstattungsverfahren effizienter zu gestalten, hat gleich zwei wichtige Vorteile: Umsatzsteigerung und Zeitersparnis

Darauf aufmerksam wurden wir, als bei einem gemeinsamen Kunden die Umsätze sehr deutlich gestiegen sind. Dies war auf die Nutzung von Tepavi zurückzuführen.

Das Ergebnis für die Praxen war so positiv, dass wir sehr schnell eine gemeinsame Veranstaltung ins Leben gerufen haben, um den Austausch dazu voranzubringen. Daraus ergaben sich wiederum viele neue Kooperationen, was uns für unsere Kunden sehr freut.

Von der Gründung bis zur Altersvorsorge durch starke Partner

Das Interview mit der apoBank zeigt, wie wichtig spezialisierte Finanzlösungen für Heilberufler:innen sind. Von der Praxisgründung über das Liquiditätsmanagement bis hin zur Altersvorsorge – die Herausforderungen sind vielfältig, doch mit einer fundierten Beratung und maßgeschneiderten Konzepten lassen sich nachhaltige Lösungen finden.

Besonders für Psychotherapeut:innen, die häufig vor speziellen wirtschaftlichen Fragestellungen stehen, bietet die apoBank mit ihrem Fachwissen und ihrem tiefen Marktverständnis wertvolle Unterstützung. Die Zusammenarbeit mit Tepavi zeigt zudem, wie digitale Lösungen helfen können, finanzielle Abläufe effizienter zu gestalten und wirtschaftliche Sicherheit zu stärken.

Wir bedanken uns herzlich bei Lisa Siewert und Claudia Trebess von der apoBank für das offene Gespräch und die spannenden Einblicke. Durch Partnerschaften wie diese entstehen praxisnahe Lösungen, die Heilberufler:innen wirtschaftlich entlasten und ihnen ermöglichen, sich voll und ganz auf ihre Patient:innen zu konzentrieren.

Veröffentlicht von der Tepavi-RedaktionWeitere Beiträge